Stand 11.08.2026

Die Rechnung

Der Bonus ist nicht die Zahl in der Werbung

Beworben werden 100 Euro. Bedungen wird ein Umsatz, der um ein Vielfaches darüber liegt. Zwischen beidem steht eine Rechnung, die vor jeder Einzahlung einmal gehört — und die selten jemand zeigt. Wir machen sie, einmal pro Ausgabe, und schicken sie per E-Mail.

Bonus
100 €bei 100 € Einzahlung
Umsatzfaktor
35×auf den Bonusbetrag
Nötiger Umsatz
3.500 €bevor ausgezahlt wird
Erwartete Kosten
≈ 140 €bei 96 % Auszahlungsquote

Die erwarteten Kosten übersteigen den Bonus. Wie diese Zahlen zustande kommen und wann ein Angebot trotzdem sinnvoll sein kann, steht in der vollständigen Rechnung.

Was in jeder Ausgabe steht

Ein Angebot

Keine Sammelmail mit zwanzig Anbietern. Eine Ausgabe behandelt ein aktuelles Angebot — sonst bleibt für die Bedingungen kein Platz, und genau die sind der Punkt.

Die Klauseln

Umsatzfaktor und worauf er sich bezieht, Frist, Maximaleinsatz, Spielgewichtung, Gewinndeckel. Herausgesucht aus den Bedingungen des Anbieters und in der E-Mail aufgeführt, nicht erst hinter drei Klicks.

Die Rechnung

Was der geforderte Umsatz statistisch kostet und was davon übrig bleibt. Wenn ein Angebot rechnerisch gegen den Leser arbeitet, steht das in der Ausgabe.

Wir führen auf dieser Seite bewusst keine Angebotsliste. Konditionen ändern sich laufend, und eine veraltete Tabelle ist schlechter als keine. Die geprüften Angaben stehen in der jeweiligen Ausgabe, mit Datum. Maßgeblich bleiben immer die vollständigen Teilnahmebedingungen des Anbieters.

Grundlagen

frei lesbar

Was „35× Umsatz“ tatsächlich bedeutet

Worauf sich der Faktor bezieht, entscheidet über die Hälfte des Werts: 35× auf den Bonus sind 3.500 Euro, 35× auf Einzahlung plus Bonus sind 7.000. Beworben wird beides gleich.

6 Min. Lesezeit

Die fünf Klauseln, die zählen

Maximaleinsatz, Spielgewichtung, Frist, Gewinndeckel, ausgeschlossene Zahlungsmittel. Wer diese fünf findet, kann jedes Angebot in zwei Minuten einordnen.

5 Min. Lesezeit

Was von 300 Freispielen bleibt

Freispiele werden in Stück beworben und in Euro ausgezahlt. Dazwischen liegen der Einsatzwert je Spin, ein Gewinndeckel und meist eine weitere Umsatzrunde.

4 Min. Lesezeit

Außerdem: wer in Deutschland überhaupt anbieten darf — Erlaubnisbehörde, Whitelist und das anbieterübergreifende Einzahlungslimit.

In eigener Sache

Lantern Digest ist Partner der Anbieter, über die wir schreiben. Meldet sich jemand über einen unserer Links an oder zahlt dort ein, erhalten wir eine Provision vom Anbieter. Der Newsletter bleibt dadurch kostenlos, und an den Konditionen eines Angebots ändert sich nichts.

Was die Provision nicht ändert, ist die Rechnung. Ein Angebot mit 45× Umsatz und sieben Tagen Frist ist schlechter als eines mit 30× und dreißig Tagen — unabhängig davon, wer besser zahlt.

Wir betreiben selbst kein Glücksspiel, nehmen keine Einzahlungen entgegen und veranstalten keine Spiele.

Ab 18. Glücksspiel kann süchtig machen und ist kein Weg, Geld zu verdienen. Wenn es aufhört, Unterhaltung zu sein, hören Sie auf. Kostenlose und anonyme Beratung: in Deutschland die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter 0800 1 372 700, in Österreich die Spielsuchthilfe, in der Schweiz die kantonalen Fachstellen für Glücksspielsucht.